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Schwarzer Holunder (Sambucus nigra) ist eines jener Geschenke der Natur, die wir oft direkt zur Hand haben, denen wir aber keine Beachtung schenken. Dabei gehören gerade die Früchte, Blüten und Blätter des Schwarzen Holunders zu den stärksten natürlichen Mitteln zur Unterstützung der Immunität, Entgiftung und allgemeinen Gesundheit. Dieser unscheinbare Strauch, der in Gärten, an Wegen oder am Waldrand wächst, verbirgt viel mehr, als man auf den ersten Blick vermuten würde.
Ein wahrer Natur-Schatz für Immunität und Verdauung
Schwarzer Holunder enthält eine hohe Menge an Vitamin C, Flavonoide, Antioxidantien, Gerbstoffe und weitere bioaktive Substanzen. Seine Wirkungen kannten schon unsere Großmütter, die daraus hausgemachte Sirupe, Marmeladen oder Tees zubereiteten. Der regelmäßige Verzehr von Holunder hilft, die Dauer einer Grippe zu verkürzen, Husten zu lindern und die Atemwege zu befreien. Zudem unterstützt er die Leber, verbessert die Verdauung und hilft bei der Reinigung des Körpers.
Entgiftung und Zellschutz
Dank starker Antioxidantien schützt schwarzer Holunder die Zellen vor oxidativem Stress und verlangsamt damit den Alterungsprozess. Er unterstützt auch die natürliche Entgiftung des Körpers – hilft der Leber, Toxine abzubauen, und fördert die Nierenfunktion. Die Holunderbeeren haben eine leicht abführende Wirkung, wodurch sie die Darmreinigung unterstützen.
Nährwerte des Schwarzen Holunders (pro 100 g):
- Energie: 73 kcal
- Kohlenhydrate: 18,4 g
- Eiweiß: 0,7 g
- Fett: 0,5 g
- Vitamin C: 36 mg
- Ballaststoffe: 7 g
Wie man schwarzen Holunder in der Küche und in der Hausapotheke verwendet
- Blüten – für Tee, Limonade oder in Backwaren
- Beeren – für Sirup, Marmelade oder Holunderwein (immer erhitzen)
- Blätter – Umschläge bei schmerzenden Gelenken und Entzündungen
Hauptvorteile des Schwarzen Holunders:
- Stärkung der natürlichen Abwehrkräfte
- Entgiftung von Leber und Körper
- Schutz vor freien Radikalen
- Hilfe bei Erkältungen und Atemwegsinfektionen
- Verbesserung der Verdauung und regelmäßigen Ausscheidung
Wo und wie man schwarzen Holunder findet?
Man findet ihn praktisch überall – am Straßenrand, an Feldrainen, in freier Landschaft und in Parks. Er ist anspruchslos bezüglich des Bodens, verträgt verschmutzte Umgebungen gut und wächst auch an Stellen, an denen andere Pflanzen nicht gedeihen. Wenn Sie ihn in Ihrem Garten pflanzen, haben Sie eine unerschöpfliche Gesundheitsquelle direkt vor dem Haus.
Vorsicht bei rohen Beeren!
Rohe Holunderbeeren können leicht giftig sein – sie enthalten Sambunigrin, das sich durch Erhitzen zersetzt. Deshalb sollten Sie sie immer erhitzen, zum Beispiel durch Abkochen bei der Zubereitung von Sirup oder Marmelade.
Beginnen Sie, die Kraft des Schwarzen Holunders zu nutzen und entdecken Sie darin das, was unsere Großmütter schon lange wussten – dass die Natur die Antwort auf die meisten Gesundheitsprobleme hat. Folgen Sie uns für weitere Tipps zur Naturheilkunde, gesunden Rezepten und Hausmitteln, die wirklich wirken.
